GAL unterstützt Fridays for Future – auch in Lübeck am 15. März

Auch in Lübeck findet am Freitag, 15. März eine große Demonstration streikender Schüler*innen statt. Start ist ab 11 Uhr an der MuK. Die Mitglieder der Wählerinnengemeinschaft grün+alternativ+links
(GAL) solidarisieren sich mit den Streikenden. „Als Mütter und Väter, als Großeltern oder selbst Betroffene der jüngeren Generation werden wir uns an der Demonstration beteiligen. Wir freuen uns sehr über diese starke globale Bewegung, die das große Versagen der Machthaber deutlich macht.
Auf allen Ebenen von lokal bis global, in der Politik und in den Chefetagen der Konzerne müssen wir alles daran setzen, um das Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 einzuhalten und die globale Erwärmung deutlich unter 2 Grad Celsius zu halten. Dies gelingt nur, wenn wir die Netto-Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen unverzüglich absenken und weltweit mittelfristig auf null reduzieren.

Fridays for Future weltweit

„In bisher 1325 Städten in 98 Ländern wurden für kommenden Freitag bereits Schulstreiks „Fridays for Future“ angekündigt.“, schreibt Greta Thunberg am Mittwochmorgen in Facebook. „In Washington DC, Moskau, Mumbai, Shanghai, Lagos, Rio de Janeiro, Sydney, Nuuk, Paris, Nairobi, Santiago, New York, London, Hong Kong, Berlin, Tel Aviv, Toronto, Beirut, Zürich, Kiew, Havana, Cork, Kampala, Buenos Aires, Seoul, Cape Town, Kyoto, Mexico City, Brüssel, Port Vila, Los Angeles, Rom, Kuala Lumpur, Madrid, Auckland… und Södertälje, um einige Orte zu nennen, werden wir an diesem Freitag in Schulstreik treten!”, zählt die junge schwedische Klimaaktivistin einige Städte auf. Mittlerweile „Woman of the Year“ in Schweden setzte die 16-Jährige vor 30 Wochen die weltweite Klima-
Bewegung Fridays for Future in ihrem schwedischen Wohnort in Gang.

Keine Zeit für Spielräume

Wo Politik und Wirtschaft bewusst versagen, kämpfen junge Menschen für Klima- und Naturschutz – um ihre Zukunft. Inzwischen erklärten über 12.000 Wissenschaftler*innen öffentlich als scientists 4 future „auf der Grundlage gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse: Diese Anliegen sind berechtigt und gut begründet. Die derzeitigen Maßnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz reichen bei weitem nicht aus.“ *
In Lübeck engagiert sich die GAL für konsequenten Umwelt-, Klima-, Arten- und Naturschutz und stellt entsprechende Anträge in der Bürgerschaft und in den Ausschüssen. „Die jetzige Bewegung der Jugend macht hoffentlich allen deutlich, dass wir keine zeitlichen Spielräume mehr haben, um
konsequent zu handeln. Fridays for Future machen Mut!“

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GAL: CDU bremst Konzept Fahrradfreundliches Lübeck aus

Kaum hat sich eine Mehrheit für die erneute Planung Stadtgrabenbrücke in der Bürgerschaft gefunden, kommt die CDU in der Februarsitzung mit einem Prüfantrag um die Ecke. Ob die seit langem geforderte Brücke auch für den Autoverkehr geplant werden könne, will die CDU wissen. Eine Antwort der Verwaltung inklusive grober Kostenschätzung wird bis Mai erwartet.

Aus der Begründung des B-Plans Fackenburger Allee/Stadtgraben

Antje Jansen: „CDU Ansinnen völlig absurd“

Als „völlig absurd“ kritisiert Antje Jansen (GAL) das Ansinnen der CDU. „Dieser Antrag konterkariert die langjährigen Pläne, für Radfahrer*innen und Füßgänger*innen endlich eine Alternative zum Lindenteller und somit mehr Sicherheit zu schaffen.“

GAL fordert weiterhin Stadtgrabenbrücke für Rad- und Fußverkehr

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Gefährliche Gitter versperren RadfahrerInnen den Weg am Mühlentorteller

Alle, die am Sonntag gewählt werden wollen, sind sich in zwei Punkten einig: Der Radverkehr soll gefördert werden und der Schulweg unserer Kinder soll sicher sein. Viele Kinder aus Lübecks Süden fahren über den Mühlentorteller mit dem Fahrrad zu ihrer Schule auf der Altstadtinsel.

Der Mühlentorteller ist ein Unfallschwerpunkt. Zur Zeit ist der rote Radwegstreifen am Rand des Tellers zwischen Kronsforder und Ratzeburger Allee eine Baustelle. Seit zwei Wochen buddeln die Entsorgungsbetriebe hier. Die Häuser werden an die neue Regenwasserleitung angeschlossen. Die Baustelle wird noch einige Wochen dort bleiben.

Alle Radfahrerinnen, die in der Kronsforder Allee auf dem Radweg stadteinwärts fahren, sehen den Bauzaun vor sich und weichen auf die Busspur aus. Das kann gefährlich werden. Frau Tews, Sprecherin der Entsorgungsbetriebe, erklärte uns auf Nachfrage, dass die Entsorgungsbetriebe zwar die Absperrung und die Beschilderung der Baustelle aufstellen – doch wie sie absperren müssen und welche Schilder sie aufstellen müssen, das schreibt ihnen die Lübecker Straßenverkehrsbehörde genau vor.

Stadtauswärts ist es echt gefährlich. Bevor(!) der Radweg die Kronsforder Allee quert, steht ein massives Gitter auf dem Radweg. (Das Bild im Anhang wurde gegen 20 Uhr aufgenommen). Die eine fährt links am Gitter vorbei, die andere rechts. Die Radlerinnen queren ohne den Schutz des roten Radweges die Kronsforder Allee genau an der Stelle, an der die Autos aus dem Kreisverkehr in die Kronsforder Allee abbiegen. Kein Pfeil weist den Radlerinnen den Weg. Kein Schild warnt die Autofahrerinnen, keins die Radfahrerinnen. Das Gitter muss weg! Und das bevor ein erster Unfall passiert. Warum werden die Radlerinnen nicht auf Höhe der Einfahrt der Kronsforder Allee eindeutig und für alle erkennbar auf die Fahrbahn geleitet?

Die Politik will Lübeck gern zur Fahrradstadt machen. Unsere Straßenverkehrsbehörde auch? Die GAL wird das Thema am 7. Mai in den Bauausschuss bringen. (mehr …)

Katja Mentz 30. April 2018

Girls‘ Day: Acht Mädchen im Rathaus mit der GAL-Fraktion

Der Girls‘ Day im Rathaus war für alle Beteiligten eine neue Erfahrung. Acht Mädchen von Schulen aus Lübeck, Ratzeburg und Timmendorfer Strand hatten sich bei dem Angebot der GAL-Fraktion „Wie funktioniert Kommunalpolitik?“ angemeldet. Für einige der Mädchen war es nicht der erste Girls‘ Day, doch alle blickten zum ersten Mal hinter die  Rathaustüren. Für die […]

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GAL: Müllsammel-Aktion am „Earth Day“ war ein Erfolg

Am Sonntag rief die GAL-WählerInnengemeinschaft dazu auf, in Gothmund am Trave-Ufer Müll zu sammeln. Insgesamt beteiligten sich sechzehn Leute daran, davon auch Mitglieder vom BUND und Greenpeace Lübeck sowie aktive BürgerInnen. In nicht mal zwei Stunden hatte die Gruppe mehrere Säcke Müll gesammelt, überwiegend Plastik in allen Variationen, zerbrochene Flaschen, aber auch Batterien, drei Zeitungsstapel, […]

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GAL-Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 6. Mai 2018

GAL-Wahlprogramm 2018.pdf

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Flughafenausbau: GAL ermutigt zu weiterem Widerstand

GAL ermutigt Groß Grönau zu weiterem Widerstand und kritisiert die Verschleuderung von Haushaltsmitteln Die GAL Fraktion hofft, dass Groß Grönau beim Kampf gegen den Flughafenausbau nicht aufgibt, sondern rechtliche Möglichkeiten voll ausschöpft und vor dem Bundesverwaltungsgericht Revision erstreitet. „Die anvisierten Zahlen von über drei Millionen Fluggäste widersprechen den Aussagen früherer Gutachter: Danach wird der Lübecker […]

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GAL: Lübecker Modell für Erbpacht

Nach dem Vorschlag der GAL soll der Erbpachtzins bei neuen Verträgen an die reale Umlaufrendite gekoppelt werden und immer zwischen 1,7% und 4% liegen. In diesem Jahr soll er 1,7% betragen. Welche Vorteile bringt der Vorschlag für Lübeck und die Erbpächterinnen? Springen wir doch einmal ins Jahr 2038. Das Lübecker Modell der GAL gilt seit […]

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GAL entsetzt über Abstimmungsverhalten im Umweltausschuss

Am kommenden Montag sollen Gebäude in der Yorckstraße 23-25 abgerissen werden. Ein Investor will dort neu bauen. Das gesamte Gebiet entlang der Wakenitz ist Lebensraum für zahlreiche Fledermausarten, die unter Naturschutz stehen. Es ist laut Bundesnaturschutzgesetz verboten, geschützte Tiere zu stören, zu töten oder ein Quartier zu vernichten.. Für die GAL liegt nahe, dass das […]

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Katja Mentz

GAL fordert: geplanten Abriss in der Yorckstraße stoppen!

Am kommenden Montag rollen Bagger in der Yorckstraße 23-25 an, um mit dem umstrittenen Abriss der alten Eishalle und der Garagen zu beginnen. Dies erfuhr die GAL-Fraktion von einem Anwohner. Wir fordern die Verwaltung auf, umgehend einzuschreiten.   Die Gebäude wurden unseres Wissens bisher nicht von einem unabhängigen Gutachter auf Fledermausvorkommen untersucht. In dem gesamten Gebiet […]

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