Homophobie tötet

Wir sind entsetzt über den Terroranschlag auf den Homosexuellen Club Pulse in Orlando, USA. Wir trauern um die Opfer des Massakers. Unser Mitgefühl und unsere Solidarität gilt den Freundinnen, Freunden, Partnerinnen und Partnern und den Angehörigen der Ermordeten und Verletzten.

Aber auch in Deutschland sind solche Anschläge möglich, denn religiöse Fundis, Rechtsradikale und die ewig Gestrigen wollen mit homophoben, sexistischen und rechtspopulistischen Parolen all jene Menschen ausgrenzen, die nicht der heterosexuellen Norm entsprechen.

Dies ist die Saat für brutale Gewalt gegen Lesben und Schwule und für terroristische Gewalttaten gegen Homosexuelle. Homophobie ist tödlich!

Die Hansestadt Lübeck steht jedoch für Akzeptanz und Toleranz und wird allen Formen der verbreiteten Homosexuellenfeindlichkeit entgegentreten und diese nicht tatenlos hinnehmen. Deshalb darf die Stadtverwaltung keine städtischen Räumlichkeiten oder Plätze an homosexuellenfeindliche und homophobe Parteien und Organisationen vergeben! Dies fordern wir in der nächsten Bürgerschaftssitzung.

Denn Homosexualität gehört zu unserem Land und homosexuelle Menschen sind ein Teil davon.

V.i.S.d.P. Rolf Klinkel

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Katja Mentz 23. Juni 2016