Freie Wähler & GAL beantragen Runden Tisch „Foodsharing – Lebensmittel verwenden statt verschwenden!“ Die Fraktion Freie Wähler und GAL stellen in der kommenden Bürgerschaft den Antrag, die Verwaltung zu beauftragen, einen Runden Tisch Foodsharing zu initiieren. „Ziel des Runden Tisches soll sein, den Gedanken des Foodsharings in Lübeck weiter zu verbreiten und zu unterstützen.“, so Fraktionsvorsitzende Antje Jansen (GAL). Denn weltweit landet jedes dritte produzierte Lebensmittel in der Mülltonne. „Es ist ein Zeichen unserer Wegwerfgesellschaft und zeugt von wenig Wertschätzung gegenüber den Ressourcen, der Arbeitszeit und zum Teil langen Transportwegen, die in jedem einzelnen Produkt stecken. Gemeinsam mit Akteuren von Foodsharing Lübeck e.V., Lübecker Tafel e.V., Lebensmitteleinzelhandel und Gastronomiebetreibenden soll in Lübeck darauf hingewirkt werden, dass möglichst keine, noch genießbaren Lebensmittel im Abfall landen, nur weil diese Makel aufweisen oder deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Stattdessen sollen solche Lebensmittel kostenlos zur Abholung oder zur Mitnahme zur Verfügung gestellt werden. Damit soll möglichst auch das sogenannte „Containern“ überflüssig gemacht werden – die unwürdige Suche nach verwertbaren Lebensmitteln in Abfallcontainern.“, so die GAL. „Wir wünschen uns, dass die Bürgerschaftsfraktionen in dieser Frage an einem Strang ziehen.“
Die Verwaltung wird beauftragt, einen Runden Tisch zu initiieren, in dem Mitgliedern der Initiative Foodsharing e.V., dem Lebensmitteleinzelhandel, Gastronomiebetreibenden, Lübecker Tafel e.V., Marktstandbetreiber*innen, den Fraktionen und ggf. weiteren relevanten Personen die Gelegenheit zur Mitarbeit gegeben werden soll. Ziel des Runden Tisches soll sein, den Gedanken des Foodsharings in Lübeck weiter zu verbreiten und zu unterstützen und darauf hinzuwirken, dass möglichst keine, noch genießbaren Lebensmittel im Abfall landen, nur weil diese Makel aufweisen oder deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Stattdessen soll darauf hingewirkt werden, dass solche Lebensmittel kostenlos zur Abholung oder zur Mitnahme zur Verfügung gestellt werden. Damit soll möglichst das sogenannte „Containern“ überflüssig gemacht werden, die unwürdige Suche nach verwertbaren Lebensmitteln in Abfallcontainern. Begründung: Foodsaver sind eine Gruppe von Menschen, die sich ehrenamtlich dafür engagieren, dass weniger Lebensmittel in den Müll wandern. „Weltweit landet nämlich jedes dritte produzierte Lebensmittel in der Tonne. In jedem einzelnen stecken aber Arbeitszeit, Ressourcen, zum Teil lange Transportwege und Geld. Foodsharing bietet eine Möglichkeit, all das wieder wertzuschätzen, indem Essen eine zweite Chance gegeben wird.“ Der Verein Foodsharing Lübeck e.V. kümmert sich um Lebensmittel, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr verkauft werden können, aber noch genießbar sind. In dem Verein sind rund 400 Foodsaver aktiv, darunter Studierende, Rentner*innen, Schüler*innen und Alleinerziehende. Die Mitglieder des Vereins haben mittlerweile mit 29 unterschiedlichen Läden in ganz Lübeck Kontakt und holen ca. 80 Mal pro Woche Lebensmittel ab, um sie kostenlos weiterzuverteilen. Bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit kooperieren die Mitglieder mit der Lübecker Tafel e.V. und stellen keine Konkurrenz sondern eine Ergänzung dar. In den mittlerweile seit fünf Jahren bestehenden Aktivitäten der Lübecker Foodsaver konnten nach eigener Schätzung 40 Tonnen Lebensmittel „gerettet“ werden. Das Potenzial der auf diese Weise noch zu verwertenden Lebensmittel, z.B. durch öffentliche Regale zum Austausch von Lebensmitteln, ist lt. Schätzung mindestens doppelt so hoch. Um weitere Märkte und mehr Menschen zum Mitmachen zu gewinnen und die Idee grundsätzlich auch als Hansestadt Lübeck zu unterstützen, soll der Runde Tisch tagen.
In der Wochenendausgabe der Lübecker Nachrichten war zu lesen, dass die TH Lübeck an einer Trainingsanlage für Surfer tüftelt, einer stehenden, acht Meter breiten und 1,50 Meter hohen Welle, die durch Pumpen erzeugt wird. Vorbild sei eine Anlage im nordrhein-westfälischen Langenfeld.
Sportzentrum Falkenwiese
„Als
möglicher Standort der Projektidee sei das Sportzentrum Falkenwiese
in der Verlängerung auf der Wakenitz angedacht.“, wird die
Sportverwaltung im Protokoll des Ausschusses für Schule und Sport
im März wiedergegeben.
Die
Wähler*innengemeinschaft GAL hält das für eine schlechte Idee und
ist strikt dagegen. Katja Mentz, GAL-Mitglied und Anwohnerin des
Viertels hielt die Schlagzeile für einen späten Aprilscherz. „Die
Wakenitz ist an dieser Stelle Landschaftsschutzgebiet – wird weiter
südlich Naturschutzgebiet. Der bisher zugelassene Wassersport ist an
die Bedingungen angepasst: Kleine Segeljollen, Stand-Up Paddling und
Kanufahren unterstreichen die Ruhe. Dagegen erzeugt eine künstliche
Welle als Sportattraktion mitsamt Besucher* und Zuschauer*innen Lärm
– oder stört zumindest die Ruhe. Wir leben wenige Kilometer von
der Ostsee entfernt, wo Surfen und Kitesurfen unter natürlichen
Bedingungen möglich sind. Die Wakenitz ist als
Landschaftsschutzgebiet Attraktion genug.“
Bestätigt
wird die Haltung der GAL durch die Verordnung für das
Landschaftsschutzgebiet. Zu den verbotenen Maßnahmen gehört: „…die
Ruhe der Natur und den Naturgenuss durch Lärmen oder auf andere
Weise zu stören.“
„Ich
glaube nicht, dass eine solche künstliche Welle in der Wakenitz
genehmigungsfähig wäre und kann nicht nachvollziehen, wie jemand
überhaupt auf den Gedanken kommt, sie dort zu platzieren.“, so
Carl Howe (GAL). „Die Anlage würde privat betrieben werden
müssen, heißt es. Dies bedeutet, das Konzept müsste wirtschaftlich
sein, entsprechend hoch die Preise. Das widerspricht dem derzeitigen
Angebot des Sportzentrums Falkenwiese, das sozial und vielfältig für
Jung und Alt angelegt ist – unabhängig vom Geldbeutel.“
Eine künstliche Welle könne überall fließen – theoretisch auch mitten in der Innenstadt, so die GAL-Politiker*innen. „Wir wollen die Forschungsarbeit der TH Lübeck nicht schlecht reden. Es ist wichtig, dass sich Studierende, ihren Interessen entsprechend, mit technischen Möglichkeiten und Umweltschutz in der Praxis beschäftigen. Wenn eine solche Anlage mehrheitlich für Lübeck gewünscht wird, sollte aber auf jeden Fall ein anderer Standort gefunden werden. Eine solche Anlage auf der Wakenitz lehnen wir ab.“
Lübeck überMORGEN: Wie geht’s weiter in der Innenstadt?
Einladung zur Diskussion am Montag, 10.5.2019, 18 Uhr im Mittelsaal, Kanzleigebäude Lübeck
Rahmenplan Innenstadt
In
einer öffentlichen Fraktionssitzung der Freien Wähler und GAL wird Frau
Dr. Julia Lindfeld
vom Fachbereich Planen und Bauen der Hansestadt Lübeck über den
Rahmenplan und das Mobilitätskonzept für die Innenstadt informieren. In
dem Beteiligungsprozess LÜBECK überMORGEN war ein Team von Planerinnen
und Planern mit der zukünftigen Entwicklung der Lübecker
Innenstadt befasst. Der Rahmenplan enthält viele gute Ideen und
Maßnahmen, die zum Ziel haben, die Innenstadt attraktiver zu machen und
mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen. Die unterschiedlichen Interessen
und Bedarfe finden sich auch in dem Mobilitätskonzept
wieder. Darüber und wie es nun weiter gehen wird, will die Fraktion
Freie Wähler und GAL mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins
Gespräch kommen. Erste Anträge zur Umsetzung des Konzepts sind für die
kommende Bürgerschaftssitzung gestellt.
Die Veranstaltung findet statt am Montag, 13.05.2019, 18 Uhr, im Mittelsaal des Kanzleigebäudes (Eingang über Marienkirchhof).
GAL fordert kommunalpolitischen Schwerpunkt Umwelt
Zur nächsten Bürgerschaftssitzung beantragt die Fraktion Freie Wähler und GAL die Einrichtung eines eigenständigen Umweltausschusses. „Aufgrund der Vielfalt und Relevanz von Umweltthemen, ist es zwingend notwendig, diesen mehr Zeit im […]
Senat schwänzt Diskussion mit #FridaysForFuture Bewegung
Umweltsenator Ludger Hinsen hatte seine Zusage zu einer umweltpolitischen Diskussion mit der Lübecker Bewegung #FridaysForFuture kurzfristig wieder abgesagt. Senatorin Hagen hatte gar nicht erst zugesagt. Die Wähler*innengemeinschaft GAL Lübeck kritisiert […]
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GAL unterstützt Fridays for Future – auch in Lübeck am 15. März
Auch in Lübeck findet am Freitag, 15. März eine große Demonstration streikender Schüler*innen statt. Start ist ab 11 Uhr an der MuK. Die Mitglieder der Wählerinnengemeinschaft grün+alternativ+links (GAL) solidarisieren sich […]
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Auf dem Priwall werden bis zum Jahr 2030 mehr Autos erwartet – 3.550 sollen es jede Woche im Sommer werden. Deshalb empfiehlt ein Gutachten der Stadt Lübeck die Mecklenbuger Straße […]
GAL: CDU bremst Konzept Fahrradfreundliches Lübeck aus
Kaum hat sich eine Mehrheit für die erneute Planung Stadtgrabenbrücke in der Bürgerschaft gefunden, kommt die CDU in der Februarsitzung mit einem Prüfantrag um die Ecke. Ob die seit langem […]
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