GAL: Surf-Welle auf der Wakenitz ist Schnaps-Idee

Wakenitz auf Höhe des Sportzentrums Falkenwiese

In der Wochenendausgabe der Lübecker Nachrichten war zu lesen, dass die TH Lübeck an einer Trainingsanlage für Surfer tüftelt, einer stehenden, acht Meter breiten und 1,50 Meter hohen Welle, die durch Pumpen erzeugt wird. Vorbild sei eine Anlage im nordrhein-westfälischen Langenfeld.

Sportzentrum Falkenwiese

„Als möglicher Standort der Projektidee sei das Sportzentrum Falkenwiese in der Verlängerung auf der Wakenitz angedacht.“, wird die Sportverwaltung im Protokoll des Ausschusses für Schule und Sport im März wiedergegeben.

Die Wähler*innengemeinschaft GAL hält das für eine schlechte Idee und ist strikt dagegen. Katja Mentz, GAL-Mitglied und Anwohnerin des Viertels hielt die Schlagzeile für einen späten Aprilscherz. „Die Wakenitz ist an dieser Stelle Landschaftsschutzgebiet – wird weiter südlich Naturschutzgebiet. Der bisher zugelassene Wassersport ist an die Bedingungen angepasst: Kleine Segeljollen, Stand-Up Paddling und Kanufahren unterstreichen die Ruhe. Dagegen erzeugt eine künstliche Welle als Sportattraktion mitsamt Besucher* und Zuschauer*innen Lärm – oder stört zumindest die Ruhe. Wir leben wenige Kilometer von der Ostsee entfernt, wo Surfen und Kitesurfen unter natürlichen Bedingungen möglich sind. Die Wakenitz ist als Landschaftsschutzgebiet Attraktion genug.“

Bestätigt wird die Haltung der GAL durch die Verordnung für das Landschaftsschutzgebiet. Zu den verbotenen Maßnahmen gehört: „…die Ruhe der Natur und den Naturgenuss durch Lärmen oder auf andere Weise zu stören.“

„Ich glaube nicht, dass eine solche künstliche Welle in der Wakenitz genehmigungsfähig wäre und kann nicht nachvollziehen, wie jemand überhaupt auf den Gedanken kommt, sie dort zu platzieren.“, so Carl Howe (GAL). „Die Anlage würde privat betrieben werden müssen, heißt es. Dies bedeutet, das Konzept müsste wirtschaftlich sein, entsprechend hoch die Preise. Das widerspricht dem derzeitigen Angebot des Sportzentrums Falkenwiese, das sozial und vielfältig für Jung und Alt angelegt ist – unabhängig vom Geldbeutel.“

Eine künstliche Welle könne überall fließen – theoretisch auch mitten in der Innenstadt, so die GAL-Politiker*innen. „Wir wollen die Forschungsarbeit der TH Lübeck nicht schlecht reden. Es ist wichtig, dass sich Studierende, ihren Interessen entsprechend, mit technischen Möglichkeiten und Umweltschutz in der Praxis beschäftigen. Wenn eine solche Anlage mehrheitlich für Lübeck gewünscht wird, sollte aber auf jeden Fall ein anderer Standort gefunden werden. Eine solche Anlage auf der Wakenitz lehnen wir ab.“

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Lübeck überMORGEN: Wie geht’s weiter in der Innenstadt?

Einladung zur Diskussion am Montag, 10.5.2019, 18 Uhr im Mittelsaal, Kanzleigebäude Lübeck

Rahmenplan Innenstadt

In einer öffentlichen Fraktionssitzung der Freien Wähler und GAL wird Frau Dr. Julia Lindfeld vom Fachbereich Planen und Bauen der Hansestadt Lübeck über den Rahmenplan und das Mobilitätskonzept für die Innenstadt informieren. In dem Beteiligungsprozess LÜBECK überMORGEN war ein Team von Planerinnen und Planern mit der zukünftigen Entwicklung der Lübecker Innenstadt befasst. Der Rahmenplan enthält viele gute Ideen und Maßnahmen, die zum Ziel haben, die Innenstadt attraktiver zu machen und mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen. Die unterschiedlichen Interessen und Bedarfe finden sich auch in dem Mobilitätskonzept wieder. Darüber und wie es nun weiter gehen wird, will die Fraktion Freie Wähler und GAL mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Erste Anträge zur Umsetzung des Konzepts sind für die kommende Bürgerschaftssitzung gestellt.

Die Veranstaltung findet statt am Montag, 13.05.2019, 18 Uhr, im Mittelsaal des Kanzleigebäudes (Eingang über Marienkirchhof).

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GAL fordert kommunalpolitischen Schwerpunkt Umwelt

Zur nächsten Bürgerschaftssitzung beantragt die Fraktion Freie Wähler und GAL die Einrichtung eines eigenständigen Umweltausschusses.

Fridays For Future Demo 26. April 2019 in Lübeck

„Aufgrund der Vielfalt und Relevanz von Umweltthemen, ist es zwingend notwendig, diesen mehr Zeit im Ausschuss einzuräumen.“, fordert Ausschussmitglied Rüdiger Hinrichs (Freie Wähler). „Die Zusammenlegung mit dem Innenausschuss war ein Fehler.“ Denn wenn der Ausschuss für Umwelt, Sicherheit und Ordnung öffentlich tagt, steht die Hälfte der Zeit regelmäßig nicht den Umweltthemen zur Verfügung.

GAL-Mitglied Antje Jansen betont die Dringlichkeit: „Der Umweltschutz muss endlich gestärkt und ein Schwerpunkt der Lokalpolitik und Verwaltung werden. Damit wir ausreichend Zeit für die umweltpolitische Themenvielfalt haben und diese als Querschnittsaufgabe fachbereichsübergreifend beraten können, ist es sinnvoll, wieder einen eigenständigen Ausschuss für Umwelt einzuführen.“

Denn konkret geht es in Lübeck um Umweltbildung und -beratungsangebote, Schutz und Förderung der heimischen Artenvielfalt, Gewässer, energetische Sanierungen, eine nachhaltige Energieversorgung, z.B. durch mehr Photovoltaik auf Lübecks Dächer und Solarthermie, die Stärkung umweltschonender Mobilität, eine klimaneutrale Bauweise bei Neubau, wirtschaftspolitische Chancen der Green-Economy und vieles mehr. Es gibt keinen Fachbereich der Stadtverwaltung, der nicht betroffen ist. „Dem sollten wir mit einem eigenen Umweltausschuss entsprechen.“, so die Fraktion. 

Antrag im Wortlaut:

Ausschuss-für-Umwelt

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