Die Fraktion Linke & GAL lädt ein zur öffentlichen Fraktionssitzung zum Thema Verkehrswende in Lübeck,am Montag, 9. März, 18:00 Uhr, Rathaus, Große Börse.
Michael Stödter, Verkehrswendebeauftragter der Hansestadt Lübeck, wird einen Aus- und Überblick zu momentanen Planungen der Themen Lübeck-Takt, ganzheitlicher Knotenausbau im Zuge der FFBQ, Regio-S-Bahn und Bäderbahn geben.
Mitglieder des Vereins Tram für Lübeck werden über ihre aktuelle Arbeit berichten, nachdem eine Straßenbahn aufgrund des politischen Beschlusses nicht im zukünftigen Verkehrsentwicklungsplan berücksichtigt wird.
Interessierte sind herzlich willkommen, die Teilnahme ist kostenfrei.
Mit dem Beschluss durch die Bürgerschaft, den sogenannten Bau-Turbo auch in Lübeck anzuwenden und B-Pläne künftig nur noch durch den Bauausschuss beschließen zu lassen, befürchtet die Fraktion Linke & GAL eine Schwächung des Umwelt- und Klimaschutzes und sieht die Gefahr, dass auch weiterhin zu wenig bezahlbarer Wohnraum entstehen wird.
„Es ist in den vergangenen Jahren auch ohne Bau-Turbo in Lübeck gebaut worden“, stellte Andreas Müller, Vorsitzender der Fraktion Linke & GAL in der Bürgerschaftssitzung klar. „Nur ist dabei viel zu wenig neuer bezahlbarer Wohnraum entstanden, stattdessen viele hochpreisige Miet-, Eigentums- und Ferienwohnungen. Ein Bau-Turbo bringt nicht mehr sozialen Wohnungsbau hervor, wenn für Investoren in erster Linie die Höhe der Rendite ausschlaggebend ist.“
GAL: Umweltschutz darf nicht geschwächt werden
Carl Howe für bezahlbaren Wohnraum
Eine Schwächung des Umweltschutzes durch den Lübecker Beschluss sieht auch Carl Howe, baupolitischer Sprecher der GAL: „Die Mitglieder des Bauausschusses haben schon in der Vergangenheit bewiesen, dass Umweltschutz geringe Bedeutung zukommt. Zum Beispiel stimmten CDU, SPD und weitere Fraktionen für die Bebauung des Travemünder Landschaftsschutzgebietes Howingsbrook – gegen die Bedenken der Verwaltung, die den Erhalt des Landschaftsschutzgebietes (LSG) empfohlen hatte. Zukünftig wird der Umweltschutz weiter geschwächt, da verkürzte Verfahren und Abweichungen von Bebauungsplänen auch weniger Zeit für fachliche Umweltprüfungen bedeuten. Zersiedelung und Versiegelung können die Auswirkungen sein, ohne dass die Wohnungsnot tatsächlich gelindert wird“, so Carl Howe.
Baustelle als Chance: Aufenthaltsqualität in der Mühlenstraße verbessern
Griechische, chinesische und anatolische Küche, indische Köstlichkeiten, koreanische Spezialitäten, Burger, türkischer Imbiss, gesundheitsbewusste Bowls, Sushi to go, süditalienische Küche und Pizza, ein Restaurant für vegane Gerichte, Eisdielen, Frühstückscafé, Bäckereien und Konditorei mit Café, Bratkartoffeln mit Spiegelei in der urigen Kneipe oder Cocktail in einer der Bars? All diese kulinarischen Angebote gibt es in der Mühlenstraße zwischen Aegidienstraße und der gesperrten Mühlentorbrücke. Seit der Sperrung beklagen einige Geschäftsbetreibende den Rückgang von Publikum.
„Dass es in der Mühlenstraße neben weiteren Geschäften, Arztpraxen und Büros diese riesige Vielfalt an Speisen aus aller Welt gibt, ist ein echtes Aushängeschild, das die Mühlenstraße gemeinschaftlich viel besser vermarkten könnte“, so Katja Mentz (GAL). „Die langjährige Baustellensituation sollte als Chance verstanden und als solche auch genutzt werden. Denn weniger Pkw und Busse bedeuten auch weniger Verkehrslärm, weniger Abgase und damit eine automatisch verbesserte Aufenthaltsqualität, die gestalterisch weiter aufgewertet werden sollte. Von Frühjahr bis Herbst könnten Sitzgelegenheit und Pflanzkästen wie am Koberg das Straßenbild verschönern. Die Mühlenstraße hat das Potenzial, zum Lübecker Mekka für Streetfood zu werden, ideal in Kombination mit dem ansässigen Kino. Mehr Publikumsdurchlauf bedeutet auch mehr Aufmerksamkeit für die weiteren Geschäfte und eine positive Belebung der gesamten Straße“, so die Kommunalpolitikerin, die ihre Fraktion im Ausschuss für Umwelt, Sicherheit und Ordnung vertritt.
Die Idee hatte sie bereits vor anderthalb Jahr in ihrer Fraktion Linke & GAL eingebracht. Zur Haushaltssitzung im September 2024 stellte diese den Antrag, ein „Pilotprojekt Lebenswerte Mühlenstraße“ durchzuführen und ein Konzept zu entwickeln, bei dem der Straßenraum zwischen Klingenberg und Wallstraße weitgehend autofrei gestaltet wird und eine Belebung und Verbesserung der Aufenthaltsqualität sowie der Verkehrsführung nach ökologischen Kriterien erfolgen kann.
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