Wälder im Klimawandel – schaffen sie es oder nicht?

Die für die Veranstaltung zur Verfügung stehenden Plätze im Museum für Natur und Umwelt sind alle vergeben. Für alle, die nicht dabei sein können, übertragen wir den Vortrag mit Dr. Lutz Fähser am Sonntag, 18.10.2020, um 15 Uhr per Zoom. Einwahldaten siehe unten.

In Kooperation mit dem IKB- Haus der Kulturen laden wir Sie zu dem geplanten Zoom-Meeting ein:

Thema: Zoom-Meeting von GAL
Uhrzeit: 18.Okt.2020 15:00 Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten
https://zoom.u/j/99822985380?pwd=L2NIaUp2azd5N0FZdThWSEhYeFc0Zz09

Meeting-ID: 998 2298 5380
Kenncode: 493153

Wälder-im-Klimawandel-Lutz-Fähser

GAL zum CSD 2020

Antje Jansen und JenSofia Schulz (GAL)

„In diesem Jahr ist es leider nicht möglich, den CSD mit einer Demonstration und anschließendem lebendigen und vielfältigen Straßenfest in Lübeck zu begehen, wie es in den vergangenen Jahren Tradition geworden war. Wir begrüßen es sehr, dass der CSD e.V. es dennoch geschafft hat, ein Programm auf die Beine zu stellen und nehmen als Gäste teil“, so Antje Jansen, Mitglied der Bürgerschaft für die GAL.

(mehr …)

GAL zum 1. Mai 2020

Antje Jansen hält die Rede der GAL zum 1. Mai

Liebe Freundinnen und Freunde!
Der 1. Mai ist seit vielen Jahren und überall auf der Welt der Tag, an dem die Arbeiterinnen und Arbeiter für ihre Rechte auf die Straße gehen. Im Lauf der Geschichte hat er sich verändert, weil sich die Welt verändert hat und mit ihr unser Selbstverständnis. Die Begriffe haben sich verschoben. Wo früher klar war, der 1. Mai ist der internationale Kampftag der Arbeiterklasse, da haben sich inzwischen viele Begriffe aufgelöst. Zum Teil, weil sie tatsächlich überholt sind, und zum Teil nur, weil wir aufgehört haben, über die Wirklichkeit hinter ihnen nachzudenken.
Nicht verändert hat sich, dass wir am 1. Mai für menschenwürdige Lebensbedingungen für alle auf die Straße gehen, gegen Rassismus und Faschismus, gegen die Verfolgung von Minderheiten, gegen die Ausgrenzung von Flüchtlingen, gegen die Zerstörung der Umwelt. Das haben wir immer so gehalten.

Aber dieser 1. Mai ist anders. Wir sind nicht viele wie sonst, sondern wenige. Dieser Mai steht im Zeichen der Corona-Krise, die uns von der Straße treibt und in unsere Wohnungen einsperrt. Der DGB hat deshalb auf seine traditionelle Mai- Demonstration und -kundgebung verzichtet. Stattdessen finden seine Aktionen nur virtuell statt, im Internet.
Corona ist gefährlich. Zuallererst natürlich, weil der Corona-Virus unsere Gesundheit angreift, er bedroht unser Leben. In Deutschland haben wir inzwischen mehr als 6.000 Todesopfer, und es scheint ja so, als kämen wir hier im internationalen Vergleich noch sehr glimpflich durch die Pandemie. Das ist eine Momentaufnahme.
Im Moment weiß niemand, wie sich das weiterentwickeln wird, wenn die
Kontakteinschränkungen weiter gelockert werden. Und was derzeit in der Welt geschieht, wo vor allem in den armen Ländern Millionen Menschen dem Virus weitgehend mittellos ausgeliefert sind, das ist einfach furchtbar.
Corona ist aber auch gefährlich, weil es über die nackte Gesundheit hinaus auch unser Zusammenleben und unsere sozialen Zusammenhänge angreift und zerstört.

Die sogenannte Wirtschaft liegt am Boden und die Kurzarbeit täuscht nur schlecht darüber hinweg, dass mindestens im Moment Millionen Menschen ihre Arbeit verloren haben und vielleicht dauerhaft verlieren werden, aktuell liegt die Zahl der Kurzarbeitenden bei etwa zehn Millionen.
Und für diejenigen, die noch Arbeit haben, sind die Belastungen und Bedingungen oft an der Grenze des Erträglichen und Zumutbaren.
Neu ist, dass wir die »Helden der Arbeit« wiedererfunden haben. Scheinbar plötzlich und unerwartet haben wir entdeckt, dass die Beschäftigten in der Pflege, die Kassiererinnen in den Supermärkten und die Auslieferungsfahrer bei den Paketdiensten tatsächlich »systemrelevant« sind. Und genauso plötzlich und unerwartet stellen wir fest, das sind die Menschen, die tief im unteren Bereich der Löhne arbeiten.
Was für ein Zynismus steckt dahinter, wenn wir ihnen Beifall klatschen und es weitergeschehen lassen, dass sie schlecht bezahlt werden, in unsicheren Arbeitsverhältnissen stecken und oft unter unerträglichen Bedingungen arbeiten müssen.
Beifall ist nett, aber er genügt nicht. Es muss sich etwas ändern.
Und ganz besonders zynisch ist es, wenn nach 15 Jahren plötzlich gemerkt wird, dass das Hartz-IV-System eine menschenunwürdige Bürokratie-Maschine zur Armutsverwaltung ist, die Menschen zerstört. Dazu war es nötig, dass Corona die Existenzbedingungen der freischaffenden Künstler weggewischt hat – und damit eben in die Mühlen dieser Bürokratie geraten. Zynisch ist nicht, dass die Künstler selbstverständlich Geld zum Leben brauchen – zynisch ist, dass wir 15 Jahre weggesehen haben.
Aber es ist eben so, dass es dieses »Wir« gar nicht gibt. Die soziale Spaltung unserer Gesellschaft trennt die, die oben sind, von denen, die unten bleiben. Und die Corona-Krise verschärft diese Spaltung.
Die Milliarden, mit denen Bundes- und Landesregierungen plötzlich um sich schmeißen, die kommen schließlich irgendwo her. Und jemand wird am Ende die Rechnung präsentiert bekommen.
Damit wir uns nicht missverstehen: Natürlich muss dieses Geld, der Reichtum unserer Gesellschaft aufgebracht werden, um uns alle durch die Zeit dieser Pandemie zu bringen. Aber es kann nicht sein, dass am Ende wir, die Beschäftigten, die Rentnerinnen und Rentner, die Alleinerziehenden, die Studierenden, also diejenigen, die in der Reichtumsverteilung dieser Gesellschaft unten stehen, die Zeche zahlen müssen durch soziale Streichungen und die Schließung von Einrichtungen.
Diese Krise wird nicht bewältigt, ohne dass wir über die Verteilung des Reichtums sprechen und endlich anfangen, Geld nicht immer nur von unten nach oben verteilen sondern andersherum von oben nach unten .
Nicht nur den Unternehmen brechen die Einnahmen weg, sondern auch den Kommunen. Jeder weiß, dass Städte wie Lübeck hoch verschuldet sind. Mit Corona rollt eine neue Finanzkrise auf die Stadt zu. Und bisher war die Antwort nie die einzig sinnvolle und richtige, nämlich die Kommunen ausreichend zu finanzieren, damit sie ihre Aufgaben für die Gemeinschaft erfüllen können. Bisher wurde immer mit sogenannten Sparmaßnahmen darauf geantwortet, einer hemmungslosen Streichpolitik bei Personal und Einrichtungen.

Da sind aber längst alle Grenzen erreicht und sogar überschritten. Darum brauchen wir eine andere Antwort. Und diese Antwort kann nur in ausreichender Finanzierung liegen. Weniger Geld für neue Jagdbomber und mehr Geld für die Kommunen.
Wir können auch nicht zulassen, dass Corona die Ausrede dafür hergibt, die bisher ohnehin klägliche Klimapolitik wieder umzudrehen. Wirtschaftsvertreter sprechen davon, die Klimaziele noch weiter zu strecken, es gibt die Forderung nach Kaufprämien für Autos. Verkehrswende, Energiewende, alles das muss vorangetrieben werden und nicht aufgegeben.
Es wird kein Zurück zur Normalität geben. Überhaupt nicht, solange es keinen Impfstoff und keine wirksamen Gegenmittel gegen den Corona-Virus gibt. Aber auch dann wird es eine andere »Normalität« sein, in die wir eintreten.
Und wir müssen uns schon heute darum kümmern, wie dieses neue »normal« aussehen wird.
Corona bedeutet nicht, dass unser Kampf für menschliche Lebensbedingungen, gute Arbeitsbedingungen, existenzsichernde Einkommen für alle Menschen in einer nachhaltigen Welt in eine Pause eingetreten ist. Im Gegenteil.
Wir nutzen den 1.Mai schon immer, um zu zeigen, dass wir eine andere, eine soziale und menschenwürdige Gesellschaft wollen. Alle kennen die Forderungen.
Wenn wir nicht aufpassen, dann wird Corona vieles von dem, was wir über Jahrzehnte hart erkämpft haben, einfach umdrehen. Wir sind hier und heute gefordert.
Machen wir uns auf, ein menschenwürdiges Leben für alle und überall zu ermöglichen.

Sich in Zeiten von Corona zu bewegen ist keine Chance sondern eine Notwendigkeit.

Katja Mentz 1. Mai 2020

„Solidarisch der Kälte und Angst trotzen“

GAL: „Anlässlich der Innenministerkonferenz in Lübeck rufen auch wir zum friedlichen Protest gegen die Innenministerkonferenz am 5.12. auf. Beginn um 18 Uhr, Konrad-Adenenauer-Platz, HBF in Lübeck „Das Sterben im Mittelmeer, die Verelendung tausender Geflüchteter in den Lagern Europas, über 3.000 unbegleitete Kinder und Jugendliche, die schutzlos in Griechenland ausharren sowie die Abschiebungen in unsichere Herkunftsländer […]

weiter lesen..

Neuer Vorstand bei der GAL Lübeck

Die Wählergemeinschaft GAL Lübeck (grün+alternativ+links) hat einen neuen Vorstand. Auf der Jahreshauptversammlung am 28.10.2019 wurden Juleka Schulte-Ostermann (1. Vorsitzende), Hermann Eickhoff (2. Vorsitzender) und Jen Schulz (Schatzmeisterin) gewählt. Juleka Schulte-Ostermann: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit meinen beiden politikerfahrenen Vorstandskolleg*innen. Gemeinsam werden wir uns in der GAL für ein soziales, konsequent kinder- und […]

weiter lesen..
Katja Mentz 29. Oktober 2019

grün+alternativ+links (GAL): Der Weg zu wechselnden Mehrheiten ist wieder offen!

„Wie alle Seifenblasen ist auch diese Kooperation innerhalb kürzester Zeit einfach zerplatzt“, kommentiert Jen Schulz (GAL) den Übertritt von zwei Mitgliedern der SPD-Fraktion zu den Grünen. „Groß war an der Kooperation zwischen SPD und CDU offenbar nur die Illusion, man könnte ohne wirkliche Inhalte und gemeinsame politische Projekte ein haltbares kommunales Bündnis zusammenkleistern“, so weiter […]

weiter lesen..
Katja Mentz 7. März 2019

Giftmülldeponie Ihlenberg: Für Schweriner Ministerium ein geordneter Betrieb

Das Schweriner Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit hat der Deponie Ihlenberg bescheinigt, bei der Annahme von Giftmüll ordnungsgemäß zu verfahren, nachdem Herr Stefan Schwesig als zuständiger Revisor bemängelt hat, dass die Minimierung der Risiken bei der Annahme von Abfällen nicht ausreichend ist. Das Ministerium stellt fest, dass die Deponieverordnung und die vorgeschriebenen Verfahren eingehalten […]

weiter lesen..

GAL beteiligt sich am PARKing Day und fordert: Parkraum umwandeln!

Auch in diesem Jahr beteiligt sich unsere Wähler*innengemeinschaft grün+alternativ+links (GAL) wieder am PARKing Day in Lübeck. Dieser findet am Freitag, 21. September u.a. in der Mühlenstraße statt. Um die Präsenz auf der Straße zu nutzen, sammeln wir in der Zeit von 10 bis 18 Uhr Unterschriften für die Petition „Schleswig-Holstein kauft fair! Für faire Arbeitsbedingungen […]

weiter lesen..

Danke an alle Wählerinnen und Wähler!

Die GAL bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern. Mit insgesamt 1674 Stimmen für die Wählerinnengemeinschaft grün+alternativ+links zieht Antje Jansen über den ersten Listenplatz in die Bürgerschaft ein. „Wir haben an mindestens zwei Sitze geglaubt.“, bedauert Vorstandsmitglied Jens Schulz das Ergebnis, denn mit nur einem Sitz verliert die GAL ihren Fraktionsstatus. „Wir haben in der […]

weiter lesen..
Katja Mentz 13. Mai 2018

Politik & Musik – mit GAL und Kent Nielsen am 30.4. im CVJM

Warum braucht es eine GAL-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft? Die GAL-WählerInnengemeinschaft stellt sich ab 19:00 Uhr vor und lädt dazu noch zum Pub Quiz ein. Ab 20:30 Uhr sorgt der Däne Kent Nielsen mit einer Mischung aus Folk, Country und Rock, seiner Ukulele und Gesang für mitreißende Stimmung. Der Eintritt ist frei. Eine Hutkasse wird […]

weiter lesen..
Katja Mentz 28. April 2018