Bartelsholz: Wessen Interessen vertritt die Bürgerschaft?

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GAL bittet Hundehalter, Wildtierschutz zu beachten

Graugänse im Stadtpark

GAL bittet Hundehalter, auf Wildtierschutz zu achten

Im Lübecker Stadtpark gibt es eine gekennzeichnete Freilauffläche für Hunde neben dem großen Teich. Weitere acht Freilaufflächen sind im Stadtgebiet verteilt*.

Hier zeigt sich momentan ein Konflikt zwischen den Bedürfnissen von Hunden und dem vorgeschriebenen Schutz von Wildtieren, die sich von März bis Ende Juni in der sogenannten Brut- und Setzzeit befinden.

Im Stadtpark lassen sich derzeit Graugänse bei der Aufzucht ihres Nachwuchses beobachten. Leider ist auch wiederholt zu beobachten, dass einige Hundehalter nicht im Blick haben, wenn ihre Vierbeiner ungehindert Wildtiere aufscheuchen.

Gänsefamilie im Stadpark

Im Ausschuss für Umwelt, Sicherheit und Ordnung wollen wir dieses Problem thematisieren und haben einen Antrag gestellt, wie die Stadt Lübeck den Schutz von Wildtieren sicherstellen kann. Uns ist dabei bewusst, dass Hunde zur Gesunderhaltung Freilauf benötigen. Dort wo Wildtiere Nachwuchs aufziehen, wäre jedoch unserer Meinung nach ein befristetes Anleingebot sinnvoll – auch wenn es sich um städtische Freilaufflächen handelt – wenn der Wildtierschutz nicht anders zu gewährleisten ist.

 

Am großen Teich neben der Hundefreilauffläche

 

Bis zur Diskussion im Ausschuss appelliert die Fraktion an alle Hundehalter*innen, ihre Hunde auf Freilaufflächen anzuleinen, wenn sich dort Bodenbrüter und Jungtiere aufhalten.

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Katja Mentz 13. Mai 2017

GAL empfiehlt: Autofahrer aussteigen

Foto: GAL/Katja Mentz

Seit September 1997 regelt die Straßenverkehrsordnung (StVO), dass Radfahrende als gleichberechtigte Teilnehmer im Verkehr auf der Straße fahren dürfen. Dies wurde durch ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig aufgrund der Klage eines ADFC Mitglieds im Jahr 2010 bestätigt.

Für die Possehlbrücke bedeutet dies, dass Radfahrer*innen auf die Straße gehören und der Autoverkehr sich entsprechend rücksichtsvoll zu verhalten hat.

Um zu verdeutlichen, dass dieser Teil der Straßenverkehrsordnung in vielen Köpfen noch nicht angekommen ist, schlägt die Fraktion grün+alternativ+links (GAL) vor, ein Schild aufzustellen, dass Autofahrer*innen zum Aussteigen auffordert.

Dieses Schild hätte auch an den Unfallschwerpunkten Lübecks, wie dem Lindenteller, eine entspannende Wirkung auf die allgemeine Verkehrssituation – und verbessert unsere Atemluft. (mehr …)

Katja Mentz 12. Mai 2017

Rückblick auf die Veranstaltung „Waffen für den Krieg“

Dr. Wolfgang Muth (c) K.Mentz/GAL

Wir blicken auf eine sehr interessante Veranstaltung mit über 40 Gästen zurück. Durch den Vortrag „Waffen für den Krieg – Militär und Rüstungsproduktion in Lübeck 1933-1945“ von Dr. Wolfgang Muth wurde deutlich, dass in Lübeck sehr viele Betriebe – kleine und große an der Rüstungsproduktion beteiligt waren, darunter LMG, das Hochofenwerk, Flender, Dornier, Dräger, DWM, MfM und weitere. Aufgrund der damaligen hohen Arbeitslosigkeit wurden eigens Rüstungsbetriebe angesiedelt und Fabriken gebaut. Der Staat vergab kostenlos Grundstücke. Arbeitskräfte wurden beim Arbeitsamt angefordert und wurden den Firmen zugewiesen. Insgesamt mussten ungefähr 30.000 Zwangsarbeiter*innen in Lübeck für die Rüstung arbeiten und in Lagern unter teilweise schlimmen Bedingungen leben. Die Menschen kamen aus der Ukraine, aus Polen, Holland, Belgien, Frankreich und Skandinavien. Zwischen den jeweiligen Herkunftsländern gab es klare rassistische Hierarchien. Es gab drei Kategorien. Zwangsarbeiter*innen aus Belgien und Frankreich durften sich relativ frei bewegen, die Menschen aus Polen durften teilweise aus dem Lager heraus, jedoch keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, während Ukrainer*innen, Weißruss*innen und andere sogenannte Ostarbeiter das umzäunte und von scharfen Hunden bewachte Lager nur verließen, wenn sie zur Arbeit mussten. In manchen Lagern gab es Galgen. Dort wurden Menschen, die zum Beispiel Lebensmittel gestohlen hatten, gehängt. In den Lagern wurden auch 450 Kinder geboren. Aufgrund der schlechten Lebensumstände und der mangelhaften Ernährung sind die meisten Kinder verstorben. Ihre Mütter wurden kurz nach Geburt ihrer Kinder wieder in die Fabriken zur Arbeit geschickt.
Ein trauriger Teil Lübecker Geschichte. Die jeweiligen Firmengeschichten während des Nationalsozialismus wurden – bis auf die der Firma Dräger – kaum aufgearbeitet. Sehr viel Dokumentationsmaterial ist vernichtet worden. In der Geschichtswerkstatt Herrenwyk gibt es dazu eine Dauerausstellung.

Katja Mentz 10. Mai 2017

GAL unterstützt Stadtelternvertretung – Ferienzeiten müssen synchronisiert werden

Unsere Fraktion GAL unterstützt die Forderungen der Stadtelternvertretung nach Vereinheitlichung und Reduzierung der Schließtage in Kindertagesstätten. Außerdem setzen wir uns für eine konsequente Verbesserung des Personalschlüssels ein. Vor Wochen erhielten […]

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„Waffen schaffen für den Krieg“ – Veranstaltung am 9.Mai, 18 Uhr

Zu der Vortragsveranstaltung „Waffen schaffen für den Krieg – Militär und Rüstungswirtschaft in Lübeck zwischen 1933 und 1945“ mit Dr. Wolfgang Muth, am Dienstag, 9. Mai 2017, um 18 Uhr im […]

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Katja Mentz 29. April 2017

Veranstaltung: Journalismus in der Zwickmühle? 27. April – VHS

Journalismus in der Zwickmühle? Medien zwischen Kommerz und Verantwortung Donnerstag, 27. April 2017, 19:00 Uhr, VHS, Hüxstraße 118 Impulsvortrag von Dr. Thorsten Philipps anschließend Podiumsdiskussion mit: Harald Denckmann, Bürgerschaftsredaktion OK […]

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Katja Mentz 11. April 2017

Lübecker Ostermarsch 2017

Die Waffen nieder – Frieden jetzt! Politik dem Frieden verpflichten! Abrüstung statt Sozialabbau! JA! zu Abrüstung, Rüstungskonversion, zivilen Lösungen NEIN! zu weltweiten Kriegseinsätzen der Bundeswehr wie z.B. in Syrien, Irak, […]

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Katja Mentz 10. April 2017

Klein-Manhattan am Lübecker Stadtgraben

Im Bauausschuss wurden Änderungen des rechtskräftigen Bebauungsplans Fackenburger Allee/Stadtgraben diskutiert. Es geht um die Überplanung der Fläche des ehemaligen Autohauses am Lindenteller. Das Gelände gehört seit Jahren einem privaten Investor. […]

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Katja Mentz 4. April 2017